Christoph Schaub

Christoph Schaub, geboren 1958 in Zürich, brach das Germanistikstudium zugunsten seiner filmischen Tätigkeit ab und schloss sich 1981 dem Videoladen Zürich an. Innerhalb der Zürcher Jugendbewegung der 80er-Jahre entstanden seine ersten Filme. Die wichtigsten jener Schaffensperiode waren «Keine Zeiten sich auszuruhn», ein Film über das Autonome Jugendzentrum Zürich, «1 Lovesong» über eine Häuserbesetzung und «Nachwuchs», ein Porträt der Zürcher Teddyszene. Im Folgenden begann Christoph Schaub, als Autodidakt zu arbeiten, mit dem Ziel, eigene Kinofilme zu realisieren. Als Assistent für Regie und Kamera und als Cutter eignete er sich die dazu nötigen Erfahrungen und Kenntnisse an. 1987 realisierte Christoph Schaub seinen ersten Spielfilm mit dem Titel «Wendel». Heute besteht sein filmisches Werk aus insgesamt 10 Spielfilmen und 16 Dokumentarfilmen in verschiedenen Formaten.

Ein grösseres Kinopublikum kennt ihn als Regisseur erfolgreicher Spielfilme wie «Giulias Verschwinden», «Happy New Year», «Jeune Homme» oder «Sternenberg». Ein wichtiger Teil seines Schaffens sind jedoch auch die Dokumentarfilme zu architektonischen und urbanistischen Themen.

Von 1996 bis 2004 lehrte Schaub als Gastdozent an verschiedenen Schulen. Zudem war er Mitgründer der Kinos Morgental (1992 bis zur Schliessung 2002), sowie der Studiokinos RiffRaff (1998), Houdini (2014) in Zürich und Bourbaki (2007) in Luzern. Christoph Schaub ist Mitglied der «Schweizer Filmakademie», der «European Film Academy» (EFA) und der «Asian Pacific Screen Academy». Seine Filme erhalten national wie international grosse Aufmerksamkeit und Anerkennung.

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